Zum Schulstart: Informationen rund um die Corona-Pandemie

Mittwoch, 08. September 2021

 

Am kommenden Montag, 13. September, startet das neue Schuljahr in Baden-Württemberg. Die Regelform soll der Präsenzunterricht sein. Das ist das erklärte Ziel der Regierung des Landes Baden-Württemberg. Dafür haben die Landesministerien für Kultus, Jugend und Sport sowie für Soziales, Gesundheit und Integration laut einer gemeinsamen Mitteilung zahlreiche Schutzmaßnahmen ergriffen.

Dazu zählen eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, eine Testpflicht sowie strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Grundsätzlich wirbt Gesundheitsminister Manne Lucha für die Impfangebote im ganzen Land: „Schützen Sie unsere Jüngsten, damit auch sie einen Schritt in Richtung Normalität gehen können.“ Denn das wichtigste Instrument in der Pandemiebekämpfung bleibt nach Ansicht der Landesregierung das Impfen. Kultusministerin Theresa Schopper und Gesundheitsminister Manne Lucha rufen deswegen alle Erwachsenen sowie alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren dazu auf, sich impfen zu lassen. Dies helfe, Präsenzunterricht in den Schulen und die Betreuung in Kita und Kindertagespflege sicherer zu machen.

Kultusministerin Theresa Schopper betont: „Mit einer Impfung schützen wir uns nicht nur selbst. Wir bilden damit einen Schutzwall um die Kinder unter zwölf Jahren, die noch nicht geimpft werden können.“ Bis Ende September hätten alle Bürgerinnen und Bürger noch die Möglichkeit, sich in den Impfzentren impfen zu lassen. Über die Hausärztinnen und Hausärzte sowie Kinderärztinnen und Kinderärzte seien Impfungen ebenfalls möglich. Der Gesundheitsminister und die Kultusministerin bitten Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Schülerinnen und Schüler zudem darum, sich vor Schul- und Kitabeginn zu testen. Die Bevölkerung hat es laut Kultusministerin Schopper selbst mit in der Hand zu verhindern, dass Infektionen in die Schule und in die Kita gelangen. Durch Testungen könnten grundsätzlich auch asymptomatische Infektionen entdeckt werden.

Wer in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne (sogenannte „häusliche Absonderung“) muss, erhält für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall in der Regel bislang eine Entschädigung. Nichtgeimpfte Personen müssen ab dem 15. September allerdings damit rechnen, dass entsprechende Anträge für eine Entschädigung abgelehnt werden. Dies gilt nicht, wenn eine Schutzimpfung etwa aus medizinischen Gründen nicht in Anspruch genommen werden kann.

Informationen zu den Impfangeboten sind im Internet unter www.dranbleiben-bw.de zu finden.