Bürgermeister Frank Schroft besucht den Friseursalon Julia Lederer in Meßstetten

Donnerstag, 12. November 2020

Im Rahmen seiner regelmäßigen Firmenbesichtigungen stattete Bürgermeister Frank Schroft jüngst dem Friseursalon Julia Lederer einen Besuch ab.
Fast zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass sich Firmeninhaberin Julia Rohrer ihren Traum vom eigenen Salon verwirklicht hat. Noch ganz genau kann sich die Meßstetterin daran erinnern, wie sie im Jahr 2011 die damaligen Räumlichkeiten in der Hangergasse bezog und die ersten Kunden bediente. Und das offensichtlich mit Erfolg, denn erfreulich schnell hatte sie einen stattlichen Kundenkreis und bereits 2012 konnte sie die erste Mitarbeiterin einstellen. Aufgrund der anhaltend positiven Entwicklung wurde es in der Hangergasse allmählich eng und als sich 2019 die Möglichkeit ergab, in der Ebinger Straße 46 größere Räumlichkeiten anzumieten, musste die ambitionierte Friseurmeisterin nicht lange überlegen. Mit viel Liebe zum Detail richtete Julia Rohrer dort einen modernen Salon mit angenehmem Ambiente ein.

Bereits von außen versprechen eine gläserne Eingangstür und ein großes Schaufenster viel Tageslicht im Inneren. Nach dem Betreten erwartet die Kundinnen und Kunden des Meßstetter Friseurgeschäfts ein großzügiger Eingangs- und Wartebereich mit gemütlichem Lounge-Charakter. Durch einen halbhohen Raumteiler optisch separiert, schließt sich dahinter der moderne Arbeitsbereich an. Insgesamt vier Personen können hier gleichzeitig bedient werden. Der Waschbereich umfasst zwei Plätze und überrascht die Kundschaft mit einem besonderen Feature: Die dazugehörigen Sessel verfügen über eine entspannende Massagefunktion. „Meinen neuen Salon wollte ich so einrichten, dass sich unsere Kunden rundum wohlfühlen können“, so Julia Rohrer.

Diesen Anspruch setzen sie und ihr fünfköpfiges Team auch bei der eigentlichen Friseurdienstleistung nahtlos fort. Bevor nämlich zur Schere gegriffen wird, steht ein ausführliches Beratungsgespräch an: „Es ist uns wichtig, jede Kundin und jeden Kunden individuell zu beraten." Zu einer guten und ehrlichen Beratung gehöre es, auch mal von einem Haarschnitt oder einer Farbe „abzuraten, wenn wir der Meinung sind, dass diese zur jeweiligen Person nicht passen“. Gelegentlich komme es auch vor, dass Kunden anhand eines Fotos ihr gewünschtes Styling präsentieren.

Um ständig über die neuesten Trends informiert zu sein, besuchen Julia Rohrer und ihre Mitarbeiterinnen regelmäßig Messen und Seminare. „Den besonderen Reiz an unserem Beruf sehen wir nicht nur in der reinen Anwendung handwerklichen Könnens, sondern auch in der Möglichkeit, kreativ zu sein und immer wieder neue Wege zu gehen.“ Darüber hinaus ist der Meßstetterin unschwer die Freude am Umgang mit Menschen anzumerken. „Als Friseurin ist man den Menschen physisch schon sehr nah und so entsteht ganz oft ein Vertrauensverhältnis. Da wird man gelegentlich auch mal zum Seelsorger“, sagt Julia Rohrer lächelnd.

Die angeordnete Schließung aller Friseurgeschäfte im Rahmen der ersten Welle der Corona-Pandemie habe sie sehr hart getroffen. „Ich weiß noch genau, wie ich kurz vor Feierabend im Radio von der Schließung erfahren habe.“ Umso mehr freut sie sich mit ihrem Team, dass „wir aktuell weiterarbeiten dürfen“, wenn auch unter strengen Auflagen. Genügend zu tun haben sie allemal, denn ein Blick in das Auftragsbuch zeigt, dass es in den kommenden Wochen kaum noch freie Termine gibt.

Weitere Infos unter: www.friseur-julia-lederer.de

Text: Carina Roth