Einkaufsdienst für ältere und vorerkrankte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Mittwoch, 25. März 2020

Vor dem Hintergrund des sich rasch ausbreitenden Corona-Virus hat sich Bürgermeister Frank Schroft in der vergangenen Woche an die Einwohnerschaft von Meßstetten gewandt. Seine Idee: ein Einkaufsdienst für ältere und vorerkrankte Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Diese zählen zum besonders gefährdeten Personenkreis, dem in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus ein schwerer Krankheitsverlauf droht. Um das Risiko einer Infektion beim täglichen Einkauf zu umgehen, versuchte Schroft ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu motivieren, Einkäufe für ältere Mitmenschen zu erledigen. Und das mit großem Erfolg, denn bereits nach einer Woche haben sich weit über 40 verantwortungsvolle Meßstetter/-innen im Rathaus gemeldet und ihre Dienste angeboten.
Nun wendet sich Bürgermeister Schroft gezielt an die potentiellen Nutzer, sich bei der Stadtverwaltung zu melden und den ehrenamtlichen Einkaufsdienst in Anspruch zu nehmen: „Ich freue mich sehr über diese große Solidarität und möchte ältere und vorerkrankte Mitbürger/-innen dazu ermuntern, dieses Angebot anzunehmen. Ihre Generation hat viel für unsere Gesellschaft geleistet und deshalb können Sie in dieser schwierigen Situation die Hilfe der Jüngeren mit gutem Gewissen in Anspruch nehmen. Bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr“, so der Appell von Bürgermeister Frank Schroft.
Die Koordination des Einkaufsdienstes übernimmt die Stadtverwaltung. Ältere und vorerkrankte Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie potentielle Helfer/-innen können sich unter der Telefonnummer 07431 6349-0 oder per Mail (telefonzentrale@messstetten.de) an die Stadtverwaltung wenden.